Am Anfang war der Aal
Kaum zu glauben, aber wahr: Auch GOSCH hat einmal klein angefangen – ohne Firmenlogo und Dach überm Kopf, dafür aber mit einer ordentlichen Portion Aale unterm Arm. Im Folgenden können Sie nachlesen, wie aus dem Ein-Mann-Betrieb eine echte „Marke“ geworden ist.
- 1966 entdeckt der gelernte Maurer Jürgen Gosch aus Tönning sein Herz für die Insel Sylt und macht sich als Aalverkäufer im Lister Hafen einen Namen.
- 1972 eröffnet er dort seinen ersten Verkaufsstand, die „Nördlichste Fischbude Deutschlands“. Das Sortiment wird nach und nach erweitert.
- Jürgen Gosch macht einen zweiten Stand in Westerland auf, den Verkauf übernimmt seine Mutter Annemarie. Eine weitere Bude öffnet im Hafen von Hörnum ihre Tore.
- 1984 wird die „Nördlichste Fischbude“ vergrößert und bekommt den Ehrennamen „Mutterschiff am Lister Hafen“.
- 1986 entsteht das Lister Fischhaus, das die Bereiche Räucherei, Verarbeitung und Kühlung integriert.
- 1987 ist das Geburtsjahr für das Fischbistro in der Friedrichstraße in Westerland.
„Können Sie mir den Fisch auch nach Hause schicken?“ „Kein Problem!“ Ende der achtziger Jahre steigt GOSCH in den Versandhandel ein.- GOSCH geht an Land – und zwar in Ellingstedt / Schleswig, wo eine moderne Produktionshalle entsteht.
- Nach sporadischen Ausflügen mit mehrtägigen Verkaufsständen aufs Festland (zum Beispiel in Köln und Düsseldorf) reift der Entschluss, GOSCH auch fern der Sylter Heimat salonfähig zu machen: Filialen in Hamburg, Bremen, Berlin und Frankfurt entstehen.


