Über den erstklassigen Geschmack von Garnelen gibt es keine zwei Meinungen – über die Art ihrer Zubereitung dagegen schon. Wer es sich ganz einfach machen will, greift zu komplett vorbereiteten, bereits geschälten Garnelen. Die Alternative nennt sich Easy-Peel: Hier ist die Schale bereits eingeschnitten. Koch-Profis bevorzugen natürlich die Garnelen in ihrer “Vollausstattung“, also mit Kopf und Schwanz, denn diese Teile machen sich in einem Fonds gut.

Gut zu wissen:

  • Bei frischen, ganzen Garnelen vor der Zubereitung den Darm ganz einfach mit einem Stück Küchenpapier herausziehen.
  • Wer ganze, frische Garnele nicht sofort verarbeitet, sollte vor ihrer Lagerung im Kühlfach die Kopfteile vom Schwanz abtrennen, da sie die leicht verderblichen Organe enthalten.
  • Garnelen niemals zu lange garen – das Fleisch sollte immer noch bissfest und saftig sein.
  • Geben Sie zum Braten gern eine Extraportion Öl in die Pfanne, damit Sie fürs Baguette ordentlich was zum Dippen haben.
  • Die Kräuter immer erst kurz vor Ende der Zubereitung dazugeben und leicht mit den Garnelen verrühren.

Die kulinarische Vielfalt der Garnelen

Wer gutes Essen liebt, muss deshalb noch lange nicht mit dem Küchen-Einmaleins vertraut sein – schließlich wissen auch die wenigsten Autofahrer, wie ein Motor funktioniert. Bestes Beispiel bietet die verwirrende Vielzahl an Begriffichkeiten, wenn es um die Bezeichnung von Garnelen geht: Das beginnt bereits mit der allseits bekannten Nordseekrabbe – die tatsächlich keine Krabbe, sondern eine Garnele ist.

Insgesamt zählen rund 2.500 Arten zu dieser Meeresfrüchte-Gruppe, aber nur ein Bruchteil gelangt auf den Speisenplan. Die großen unterteilt man in Gambas, Riesengarnelen oder auch King prawns, während die kleinen den Shrimps zugerechnet werden. Für den Hobby-Koch viel interessanter ist allerdings die Unterscheidung zwischen Warmwasser- und Kaltwassergarnelen. Letztere sind qualitativ und geschmacklich meist hochwertiger und dementsprechend auch teurer.

Glasnudelsalat mit Jumbo-Garnelen

Für 4 Personen | Arbeitszeit: ca. 25 Minuten | Schwierigkeitsgrad: einfach

Zutaten:
4 Jumbo-Garnelen
200 g Glasnudeln
1 Bund Frühlingszwiebeln
10 Kirschtomaten, halbiert
100 g Staudensellerie
1 Stängel Koriander
3 Zehen Knoblauch
1 kl. Chilischote
1 EL Olivenöl
½ Limette
1 EL brauner Zucker
1 EL Teriyaki-Soße
3 EL Sesamöl
Zubereitung:
Glasnudeln kochen, abgießen, abschrecken, gut abtropfen lassen, in ca. 5 cm lange Streifen schneiden. Den Saft der Limette, braunen Zucker, Teriyaki-Soße und Sesamöl miteinander verrühren. Knoblauch klein schneiden, Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Chilischote in feine Ringe schneiden. Staudensellerie waschen, in feine Scheiben schneiden. Knoblauch mit Olivenöl leicht anschwitzen. Aus der Pfanne nehmen und den Staudensellerie sowie die Chilischote kurz bei hoher Hitze anschwitzen, mit Salz und einer Prise Zucker würzen; in die Marinade geben. Die abgekühlte Marinade über die Glasnudeln geben, vorsichtig mischen. Knoblauch, Frühlingszwiebeln und Kirschtomaten hinzugeben. Mindestens 2 Stunden gut abgedeckt im Kühlschrank mit dem Korianderstängel
ziehen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Jumbo-Garnelen grillen und noch warm mit dem Salat servieren.


Weitere Rezepte:

Riesengarnelen in Knoblauch-Ingwer-Chili-Tomatensauce

Für 4 Personen | einfach

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GOSCH-Shrimps in Kokos-Currysauce

Für 4 Personen | einfach

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